Über mich

Ich arbeite mit Menschen und ihren Hunden in herausfordernden Alltagssituationen – besonders dann, wenn Stress, Unsicherheit oder Überforderung das Zusammenleben erschweren.

Ein Schwerpunkt meiner Arbeit ist die Ausbildung von Assistenz- und Therapiehunden. Dabei begleite ich Mensch-Hund-Teams alltagsnah und individuell – mit dem Ziel, ein verlässliches, stabiles Miteinander aufzubauen.

Die Ausbildung orientiert sich an den Vorgaben der Assistenzhundeverordnung (AHundV) und wird an die jeweilige Lebenssituation angepasst.

 

Meine Arbeitsweise

In der Arbeit mit Assistenz- und Therapiehunden geht es nicht nur um Training.

Viele Herausforderungen entstehen im Alltag – durch Stress, Unsicherheit oder hohe Anforderungen im Leben.
Deshalb beziehe ich immer das gesamte System aus Mensch, Hund und Alltag mit ein.

Ich arbeite ruhig, strukturiert und ohne Druck.
Im Mittelpunkt steht nicht Perfektion, sondern ein Alltag, der wieder verlässlich und machbar wird.

 

Fachlicher Hintergrund

Meine Arbeit ist geprägt durch kontinuierliche Weiterbildungen – unter anderem in den Bereichen:

  • Traumapädagogik
  • Umgang mit unterschiedlichen Krankheitsbildern
  • stress- und alltagsbezogene Begleitung

Diese Kenntnisse helfen mir, auch komplexe Situationen besser einzuordnen und individuell zu begleiten.

Dabei geht es nicht um therapeutische Arbeit, sondern um eine alltagsnahe Unterstützung, die für dich und deinen Hund umsetzbar ist.

 

Mein Ansatz

Ich verbinde fachliches Wissen mit praktischer Erfahrung aus der Arbeit mit Mensch-Hund-Teams.

Mir ist wichtig, dass Veränderung nicht durch Druck entsteht, sondern durch Verständnis, Struktur und realistische Schritte im Alltag.

Jede Begleitung wird individuell angepasst – je nach Situation, Tempo und Bedarf.

Ein stabiles Mensch-Hund-Team entsteht nicht durch perfekte Übungen,
sondern durch ein gutes Zusammenspiel im Alltag.

 

    Was mir wichtig ist:

    Positives und artgerechtes Hundetraining

    Verhalten zu belohnen oder zu bestrafen, je nachdem, ob es uns gefällt oder nicht, ist nicht fair und macht dich für deinen Hund unberechenbar und unverstanden. Jede Strafe schadet der Bindung, besonders, wenn diese für den Hund unwillkürlich ist und keinen Sinn ergibt. Daher nutze ich positive und funktionale Verstärker, mit dem Fokus auf viel positive Emotionen beim Hund und frühe Stresserkennung bzw. -reduktion.

     

    Ausdrucksverhalten des Hundes

    Die Hunde sprechen täglich mit uns, nur nicht unbedingt verbal, sondern hauptsächlich über ihre Körpersprache und ihr Ausdrucksverhalten. Als Hundehalter ist es wichtig die "Sprache" deines Lieblings zu verstehen, um Überforderung und erste Stressanzeichen zu erkennen und dagegen steuern zu können.

    Denn wie soll man eine stabile und gute Beziehung führen, wenn man sich einfach nicht versteht?!

     

    Tiefe und intensive Bindung

    Bindung bedeutet Vertrauen und Verständnis. Verständnis dafür, dass das Verhalten deines Hundes der Ausdruck seiner Bedürfnisse, seines Denkens und seiner Emotionen ist. Hunde empfinden, genauso wie wir Menschen, positive Gefühle, wie Freude und Liebe, aber auch negative Gefühle, wie Angst und Trauer. Um eine intensive Bindung mit Deinem Hund aufbauen zu können, ist es unabdingbar, diese Emotionen beim Hund zu erkennen und zu verstehen.

     


    Meine Ausbildungen

    • Pflegefachkraft
    • BWL Studium
    • ATN Hundewissenschaften
    • DAZ Assistenzhundetrainerin
    • ATN Therapiehundetrainerin
    • Ressourcenorientierte Traumapädagogik und traumazentrierte Fachberatung Institut Berlin

     

    Meine Weiterbildungen

    • Fachkenntnisse zu den Erkrankungen PTBS, Autismus & FAS(D) (DAZ)
    • Traumasensibles Arbeiten (Arche Medica)
    • Skilltraining bei Dissoziativer Identitätsstruktur DIS (Waldschlösschen Dresden)
    • diverse Hundetrainerweiterbildungen ( u.A.: Martin Rütter, Ursula Löckenhoff, Ziemer&Falke, VDH, ATN...)